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Was ist Iris-Fotografie

Das Auge zu fotografieren ist etwas Besonderes und zwar aus zweierlei Hinsicht.

  • Erstens ist es nicht sehr einfach, weil man im Makrobereich sehr enge Aufnahmeparameter berücksichtigen muss.
  • Zweitens ist ein Foto seiner Iris sehr spannend und entzieht sich unserer Alltagserfahrung.

Um Fotos der Iris zu machen bedarf es einer gewissen Unempfindlichkeit im Umgang mit seinen Augen. Das bedeutet, dass man zum Beispiel in der Lage sein sollte, sich selbst Augentropfen verabreichen zu können (nur theoretisch, wir brauchen das nicht tatsächlich) und sich die Augenlieder "aufzuhalten", sprich mit Zeigefinger und Daumen sich die Lieder spreizen zu können (das brauche wir allerdings tatsächlich), damit man die gesamte Iris aufs Foto bekommt. 

Technischer Aufbau

Um Iris-Fotos realisieren zu können, bedarf es eines relativ komplexen und professionellen Aufbaus.

Dieser besteht aus einem Tisch mit einer Kinnstütze, wie man sie vom Optiker/Augenarzt her kennt. Damit soll es ermöglicht werden, den Kopf maximal ruhig zu halten, denn die leichtesten Bewegungen lassen den Fokus der Kamera verlieren, sprich das Foto wird unscharf.

Ferner benutze ich professionelle Kameras, Objektive und Blitzlichter nebst weiterem Zubehör, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dieses Equipment muss perfekt aufeinander abgestimmt und eingestellt werden.
Kontrolliert wird das Ergebnis der Einstellungen und der Aufnahmen am Notebook bzw. einem großen Monitor.

Dabei spielt das Licht wie immer in der Fotografie eine entscheidende Rolle. Um Augen zu fotografieren benutze ich Blitzlicht und Dauerlicht. Intensives Licht läßt die Iris leuchten. Wie man an meinem Foto oben erkennen kann, habe ich unter normalen Lichtbedingungen nicht diese bräunliches Augenfarbe (eher Blau/Grau). Das Licht ist hier entscheidend. 
Durch das Dauerlicht (kleine Leuchte die punktförmig ins Auge leuchtet), verengt sich die Pupille, so dass dadurch die eigentlich Iris größer wird. In dem Foto oben von mir selbst angefertigt, konnte ich diesen Trick nicht anwenden, weil ich selbst was sehen können musste, um eben das Foto anfertigen zu können (das Dauerlicht blendet). Dadurch dass ich also nur mit Blitzlicht gearbeitet habe, konnte die Pupille nicht schnell genug kleiner werden, weil der Blitz viel schneller "abbrennt", als die Pupille reagieren könnte. Allerdings war die Pupille auch nicht wirklich groß, weil das normale Zimmerlicht schon die Pupille verkleinert. Hier können wir experimentieren, denn manche mögen die schwarze Pupille im Zentrum.

Der Blitz selbst wird auf einem 1/32 seiner Leistung herunter geregelt und zusätzlich mit Filtern gedämpft, was auf der sicheren Seite für Deine Augen ist. Dennoch übernehme ich keinerlei Verantwortung für Dich. Du musst deswegen die Haftungsausschlusserklärung rechts auf dieser Seite herunterladen und unterschrieben an mich übersenden. Das können wir natürlich auch vor Ort ausdrucken und unterschreiben, allerdings solltest Du das alles im Vorfeld schon gelesen und verstanden haben. Bei unklaren Punkten oder allgemeinen Fragen, kannst Du mich gerne kontaktieren und Deine Fragen stellen.

Nachbearbeitung der Fotos

Nach dem Shooting suche ich das beste Foto raus, das am schärfsten ist und die wenigsten Reflexionen beinhaltet.
Vielleicht kann ich auch mehre Fotos nachher kombinieren (Stacking) um die Qualität zu steigern. So oder so, dauert die Nachbearbeitung noch einige Zeit am PC. Du kannst also das Foto nicht sofort mitnehmen. Ich schicke Dir möglichst zeitnah den Link zum fertigen Foto per E-Mail oder auf andere Weise zu.

Gerne kann ich Dir auch behilflich dabei sein, ein Ausdruck auf z. B. Leinen (mit Keilrahmen) zu bestellen. Dafür muss das Foto nochmal für den Druck optimiert werden, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.