Spiritualität

Das Wort Spirituell ist ein häufig missverstandenes Wort.

Für mich bedeutet es in erster Linie KLARHEIT, "sehen" und fühlen was ist.

Es gibt viele verschiedene spirituelle Philosophien und viele sind alles andere als "klar" in ihren Aussagen.

Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse der letzten Jahre:
Wir können meist nicht klar sehen, wenn wir involviert sind, es also um uns selbst geht. Solange wir selbst ein Teil des "Systems" sind, können wir das System nicht erkennen. Deshalb können Begleiter und Therapeuten eine große Hilfe sein. Sie sehen, was wir selbst nicht sehen können. Und das hat nichts damit zu tun, wie weit wir schon sind... Erfahrenen Therapeuten ergeht es genauso... ob sie sich das selbst eingestehen bzw. erkennen können, steht allerdings auf einen anderen Blatt.
Vielleicht kennt Ihr das auch, dass wir bei anderen leichter erkennen können, an was es bei dem anderen hapert, bei uns selber jedoch einen "blinden Fleck" haben? Warum das so ist und warum es seine Berechtigung hat, ist auch ein Aspekt meiner Spiritualität.

Dennoch... sollten wir uns bei anderen zurück halten und uns lieber um uns selbst kümmern. Es sei denn, wir erhalten explizit die Erlaubnis oder werden darum gebeten, unsere Sicht auf ein "Problem" zu beschreiben.

Warum überhaupt spirituelle Lehren?

Die Antwort ist sehr einfach. Ich möchte ein freies, unbeschwertes und glückliches Leben leben. Ich habe durch eigene Erfahrungen in meinem Leben festgestellt , dass ich die Gründe für meine Schwere, mein Leiden, nicht im Außen finden konnte.

Natürlich zeigen uns das auch "paradoxe" Verhaltensweisen von bekannten/berühmten Menschen, die scheinbar auf dem Höhepunkt ihrer Erfolge (Ruhm, Geld, Schönheit, Aufmerksamkeit von Tausenden Fans, usw.), sich einfach das Leben nahmen oder sich scheinbar mit Gewalt zu Grunde richten.

Wie kann das? Millionär sein verbinden viele mit keine Sorgen mehr haben. Schön und berühmt sein, bedeutet für viele, ein geliebter Mensch sein. Wie kann man da an einer Überdosis Drogen oder an "gebrochenen Herzen" sterben?

Die Antwort ist mittlerweile für mich klar:
Mein Glück hat nichts mit dem Außen zu tun.

Es gibt nur einen Menschen auf dieser Welt, der für mein Glück verantwortlich ist und der es alleine in der Hand hat, OB UND WIE SEHR ich glücklich bin:

ICH

Das zu erkennen und dieses in das eigene Leben zu integrieren, ist für mich Spiritualität.
Die Botschaften meiner Lehrer erinnern mich daran immer wieder und helfen mir, das Erinnerte (es ist nicht wirklich Neu, denn all das wissen wir schon längst, haben es lediglich "vergessen") anzuwenden. Dabei fängt das Abenteuer schon bei diesen kleinen Wörtchen ICH an. Wer oder was bin ich? Ich bin nicht der, der ich all die Jahre glaubte zu sein....

Wie ich über "die Dinge" (die Welt, meine Mitmenschen, etc.) denke,  ist entscheidend für meine Manifestationen in meinem Leben.

Meine Lehrer sind auch nur Menschen

Meine wichtigsten Lehrer sind das Leben und die Menschen, denen ich darin begegnet bin und Menschen wie Eckhart Tolle, Byron Katie, Neale Donald Walsch und auch Robert Betz, der viele Lehren zeitgemäß und für viele Menschen  verständlich formuliert.
Auch andere Lehrer, wie Osho, der Dalai Lama, Rumi, Safi und noch einige weitere sind mit mir in großer Harmonie und in Resonanz.

Alle haben nichts von Mystikern oder scheinbar abgehobenen Esoterikern an sich... und schon gar nichts Sektenartiges, auch wenn Osho in den 70er/80er von der Presse, Kirchen und anderen Institutionen diesbezüglich diskriminiert wurde. Heute, viele Jahre nach seinem Tod werden seine Aussagen auf viel breitere Basis verstanden und angenommen, was zumindest mein Eindruck ist. Jedoch war auch Osho "nur" ein Mensch. Jedoch ein Mensch mit der besonderen Gabe, seinen Verstand sehr gut zu erkennen und zu hinterfragen, wie es "moderne" Lehrer heute alle ebenfalls machen. Er wurde als Meister der Liebe bezeichnet und als guter Kenner des Egos. 

Dennoch gilt auch hier, wie in allen anderen Lebensbereichen auch: Ich möchte niemanden von meiner Wahrheit überzeugen oder zu irgendwas "bekehren".
Ich verehre meine Lehrer so, wie ich ALLE Menschen in meinem Leben verehre... ohne sie zu vergöttern, ohne sie auf ein Podest zu stellen.

Wenn ich meine Weltsicht und meine Wahrheiten beschreibe, kann man vielleicht verstehen was ich meine und vielleicht, wenn Du Interesse hast, mit mir in einen Dialog darüber gehen. Mir geht es nicht um "Recht haben wollen" oder meine Sicht zu etablieren.

Wer übrigens all diese Lehrer genauer studiert wird feststellen, dass sie alle genau das selbe lehren. DESWEGEN habe ich mittlerweile so viele Autoren (die meist auch praktische Lehrer sind), die ich uneingeschränkt und bejahend als Bestandsteil meines Lebens ansehe!

Ich "sammele" also keine spirituellen "Führer" (das sind nämlich alle nicht), sondern sie sagen die selben Dinge, finden nur verschiedene Wege und Aussagen, um uns dies klar zu machen!

ALLE SIND GENAUSO GUT WIE EINER ODER KEINER.

Es ist GLEICH-GÜLTIG, welche Wahrheit ich in mein Leben integriere und vor allem LEBE.

Ich kenne viele spirituelle Menschen, die, wie auch in anderen Lebensbereichen, unterschiedliche Meinungen zu vielen Themen haben, die ich ihnen auch gerne lasse.


Es gibt eben viele unterschiedliche Wahrheiten und es bedeutet frei zu sein, damit kein Problem zu haben.

Wann alles begann

Wann mein spirituelles Interesse genau begann, kann ich nicht genau sagen...

Ich glaube, dass wir schon als spirituelle Wesen auf dieser Welt "ankommen" und es nur die Frage ist, wann wir welchen Aspekten des Lebens mehr oder weniger Beachtung schenken, sprich, ob wir mehr den weltlichen oder mehr den geistlichen Aspekten Aufmerksamkeit schenken.

Vielleicht war der unerwartete Tod meiner Mutter vor ca. 22 Jahren (Sep. 1992) der Beginn dieser Entwicklung, auch wenn ich das zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkannte.

Jedenfalls begegneten mir ab diesen Zeitpunkt immer öfter Menschen in meinem Leben, von denen ich viel lernen konnte.... auf geistiger als auch auf menschlicher Ebene.

Meine Verbundenheit zur Natur und Tieren habe ich schon von Kindesbeinen auf. Auch das Interesse für "Natur" ausserhalb unserer Erde (Universum) hat mich schon früh gepackt. Dokumentationen über das Weltall habe ich als Kind schon genauso verschlungen, wie alle Arten von Tier- und Naturdokumentationen.

Für mich fühlen sich alle meine Interessen "spirituell" an... alles hängt zusammen.

Meine heutige Lebensgefährtin Sylvia Philippi ist Byron Katie Coach und übt diese Berufung sehr professionell und einfühlsam aus. Sie erreicht mit ihrer offenen und sehr klaren Art viele Herzen und führt behutsam und ziel führend die Klienten durch die "Work" (die Methode, die Byron Katie entwickelt hat). Mehr dazu auf der Website von Sylvia.

Für die Wege der spirituellen Entwicklung gilt aus meiner Erfahrung: Alle Wege führen nach Rom.

 

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Kommentare 

Kris, 21.05.2016 14:51
That's the smart thikinng we could all benefit from.