Meine Anfänge mit der digitalen Fotografie

Olympus C400

Vor ca. 18 Jahren (ca. 1995/96) begann ich mich erstmalig mit der digitalen Fotografie zu beschäftigten. Vor 1995 waren damals Auflösungen von 320x240 Pixel (76.800 Pixel) noch durchaus üblich, zumindest was die günstigen (und bezahlbaren) Modelle anging. Mein erstes digitales Modell war von Olympus (C-400) und hatte "schon" 640x480 Pixel (also 0,3 MegaPixel). Diese Kamera war schon für Schnappschüsse und für manches Erinnerungsfoto tauglich, jedoch noch "meilenweit" von den qualitativen Ergebnissen der analogen und natürlich auch der heutigen digitalen Fotografie entfernt.

Die Faszination, ohne weitere direkte Kosten (neben Speichermedien wie Festplatten, Computer und Software) soviel zu fotografieren, wie man möchte und die schnellen Ergebnisse am Bildschirm, hatten mich jedoch bereits schon in den Bann gezogen. Ich wurde "infiziert".

Erste digitale SLR mit festen Objektiv

Olympus C1400L
Olympus C2500L

Nachdem ich einige Jahre mit verschiedenen kompakten digitalen Kameras experimentiert hatte, kaufte ich mir ca. im Jahr 1998 meine erste digitale SLR (Spiegelreflex) Kamera von Olympus. Das Modell "C-1400L" hatte schon eine Auflösung von 1280x1024 Pixel was 1,4 Megapixel entsprach. Mit dieser Kamera konnten schon deutlich bessere Fotos gemacht werden, war jedoch immer noch weit von den Qualitäten konventioneller analoger Fotografie entfernt.

Anfang 2000 folgte die digitale SLR "C-2500L" von Olympus mit 2,5 Megapixel Auflösung, mit welcher man schon deutlich bessere Fotos hin bekam. Ausdrucke auf DIN-A4 und teilweise sogar auf DIN-A3 brachten schon die meisten Menschen in meinem Umfeld zum Staunen.

Beide Kameras waren zwar schon "echte" SLR Kameras, jedoch hatten beide ein fest eingebautes Objektiv.

Link zu detaillierten Daten und Testergebnissen bei Digitalkamera.de.

Parallel mein Einstieg in die analoge Fotografie

Meine damalige analoge SLR-Ausrüstung

Im Jahr 2000 wurde ich von einem Bekannten mit dem Virus der analogen SLR Fotografie infiziert. Der Gedanke hierzu beschäftigte mich schon einige Jahre zuvor, nur hoffte ich, dass die digitale Fotografie schneller größere Fortschritte machen würde und ich mir diesen (Zwischen)Schritt noch sparen könnte.

Allerdings waren die Gründe hierfür nicht nur auf die zu erwartende höhere Qualität, sondern gab es schlicht viel mehr Zubehör und Möglichkeiten, sich im analogen Bereich fotografisch zu betätigen.

Auf Empfehlung stieg ich in das "OM" Olympus SLR System ein. Die Auswahl an Zubehör war (bis in die heutige Zeit hinein) schlicht unschlagbar und das OM-System war sehr beliebt, robust, handlich und professionell.

Schnell kamen einige Bodys und etliche verschiedene Objektive zusammen... alles gebraucht.

Mein eigenes Foto-Labor

Mein damaliges Labor

Es war eigentlich abzusehen, dass ich auch um ein eigenes Fotolabor nicht herum kommen würde.

Ich fotografierte recht viel und stellte fest, dass die maschinelle Farb-Standardentwicklung in den üblichen Laboren meinen Anspruch an meine Vorstellungen bezüglich der Qualität nicht erfüllt wurden. Mit Ausnahme der manuellen Entwicklung beim Fotografen, was jedoch recht teuer und auf die Dauer für mich und meinem Hobby-Etat unerschwinglich war.

Und für die S/W-Entwicklung gab es ohnehin keine Alternative, denn dass konnten die Labore nicht, außer eben auch manuell... meist in bescheidener Qualität.

Ein Jahr zuvor habe ich auch mit meinem damaligen zweiten visuellen Hobby, der Astronomie begonnen und bereits digital am Teleskop fotografiert. Nun würde ich auch analoge Astrofotos machen und selbst entwickeln können.... die Entscheidung war gefallen.

Ich konnte Farbfilme Entwickeln, die ich anschließend mit einem semiprofessionellen Negativscanner mit 2700 dpi eingescannt habe, wodurch ich in der Lage war, mir von diesen, nun ebenfalls digitalen Aufnahmen, Abzüge über die Online-Labore anfertigen zu lassen, die damals auf den Markt kamen und um Kunden warben. Die Qualität war gut.

"Echte" S/W Filme konnte ich ebenfalls entwickeln und zusätzlich mit einem Positiv-Vergrößerer zu Papier bringen.

Die Abzüge konnte ich bis zu einer Größe von 50x70cm anfertigen, was schon recht gut ankam.

 

Canon 350D

Canon 350D

Nachdem ich die Vorteile der digitalen und die Vorteile der SLR-Fotografie mit Wechselobjektiven kennengelernt habe, wollte ich beides vereinigen.

Ich kaufte mir 2005 mit der Canon 350D meine erste digitale SLR mit Bajonett, sprich mit Wechselobjektive.

Mit dieser Kamera war ich sehr zufrieden und wäre sie mir nicht am Nordsee-Strand eines Tages kaputt gegangen (wahrscheinlich Salz und Sand in der Luft), hätte ich sie vielleicht noch heute. Sie war in der Qualität der Fotos, sowie in der Handhabung sehr überzeugend und es machte mir viel Spaß mir Ihr meine Umwelt dauerhaft fest zu halten.

Wenig später gab ich auch meine analoge Fotografie inklusive dem Fotolabor auf. Der Aufwand war sehr hoch und die Ergebnisse waren mittlerweile längs nicht mehr besser, als mit der aktuellen digitalen Kamera.

In diesem Jahr gab ich auch mein ebenfalls sehr aufwändiges Hobby der Astronomie auf. Zwei Bereiche mit großen Zeiteinsatz gehörten nun der Vergangenheit an.

Link zu Details und Testergebnissen bei Digitalkamera.de.

Canon 40D

Canon 40D (Draufsicht)
Canon 40D (Hintersicht)
Tokina 12-24mm
Tamron 2-75mm
Tamron 90mm
Canon 100-300mm

Meine aktuelle Kamera ist eine Canon 40D.
Sie besteht aus einem robusten und leichten Magnesium-Gehäuse und hat mit "nur" 10 MegaPixel nicht so eine hohe Auflösung wie die meisten anderen aktuellen Kameras.

Allerdings sind Pixel längs nicht mehr das wichtigste Qualitätskriterium. Wurde bis vor kurzem noch die Qualität einer Kamera im Vorfeld grob nach der Auflösung bewertet bzw. gewichtet, so rückt dies immer mehr in den Hintergrund. Eine höhere Auflösung macht zwar immer noch Sinn, jedoch nur, wenn sie nicht auf Kosten anderer Parameter "eingekauft" werden muss. Z. B. ist das Rauschverhalten der Sensoren ein wichtiges Kriterium.

Die 40D gehört zu den semiprofessionellen Kameras von Canon. Als ich sie kaufte gab es schon die 50D, die ich jedoch nicht haben wollte, hatte sie auch noch eine Video-Funktionalität mit an Bord. Diesen "Ballast" (das geht immer irgendwie auch auf Kosten der anderen Funktionen) wollte ich nicht mit kaufen.

Zu meiner Ausrüstung gehören vier Objektive aus dem mittleren bis gehobenen Qualitätsbereich.

Weitwinkel: Tokina 12-24mm

Normal: Tamron 28-75mm

Leichtes Tele / Makro: Tamron 90mm

Tele: Canon 100-300mm

Super-Tele: Rubinar 500mm (Spiegelobjektiv, manueller Fokus)

Diese Auswahl passt gerade noch in meine Fototasche (ohne dem 500mm) und deckt die gängigen Bereiche ausreichend ab.

Natürlich sind nach oben hin preislich keine Grenzen gesetzt und so kann man leicht viele tausend Euro in tolle Objektive investieren. Ob das jedoch auch super Fotos garantiert, steht auf einem anderen Blatt.

Ein leistungsfähiger Blitz mit (echter) 45er Leitzahl, Stative, Funk-Fernauslösung und diverser Kleinkram ergänzen meine Ausrüstung.


Link zu Details und Testergebnissen bei Digitalkamera.de.