Kostengüstige Heizungssteuerung unter Linux

Siemens Fujitsu "FUTRO S500" Thin Client

Dieser Abschnitt ist hauptsächlich dann interessant, wenn Du die optionale Zentrale FHZ 1300 PC (im Foto auf dem Monitor) auch einsetzen möchtest. Doch auch ohne sie, könnte Dich vielleicht interessieren, was so ein kleiner und sehr kostengünstiger Rechner leisten kann.

Dieser Rechner hier hat mehrere Aufgaben von mir bekommen und weitere folgen vielleicht noch. Einmal die Software für die HeizungssteuerungHeizungssteuerung
Elektronik, um den tatsächlichen Wärmebedarf in einer Wohnung regeln zu können
, namens FHEM, welche das FS20 System mit den FHT-Komponenten über die FHZ 1300 (siehe Foto) ansteuert. Lichtsteuerungen und ganze Haus-Automatisationen sind damit möglich.

Zum anderen die Software zum Auslesen und Anzeigen der gemessenen Temperaturen, unabhängig von der HeizungssteuerungHeizungssteuerung
Elektronik, um den tatsächlichen Wärmebedarf in einer Wohnung regeln zu können
. Das verwendete System heiß TL-500 von der Firma Arexx und ist komplett Funkgesteuert. Im Foto auf dem PC zu sehen. Details unter Software.

AMD-Athlon Prozessor

Einen gebrauchten Siemens Fujitsu "FUTRO S500" Thin Client, welcher ohne Lüfter lautlos und Stromsparend ist.

Mit 1 GHz AMD Prozessor und 512 MB RAM (bis 2 GB aufrüstbar) und einer 4 GB CF Card als Festplatte, kann er unter Linux für den unbeaufsichtigten Dauerbetrieb der Heizungssteuerungssoftware FHEM hergerichtet werden.

Der Preis ist echt ein Hammer:

Der Rechner kostet ohne CF-Card 28,- € (Euro) inkl. Versand!
Mit 4 GB CF-Card ca. 35,-€

Unschlagbar!

Für Windows und moderne Spiele spielen oder großartig Multimedia machen... vergesse es.
Für fast alle anderen Jobs unter Linux super gut. Das Preisleistungsverhältnis macht richtig Freude.

Der Rechner ist vollständig und hat alles on Board, was wir brauchen. Natürlich ohne Peripherie. Tastatur und Monitor ist nur zum Einrichten nötig. Später kann im LAN von einem anderen Rechner aus per Konsole (Terminal) alles gemacht werden, was nötig ist und was anfällt.  

Es kann eine externe USB-Festplatte angeschlossen werden, was ich jedoch nur für eine Datensicherung zwischen durch mal mache. Ansonsten reicht die 4 GB große Compact Flash (CF) aus, dessen Typ ich übrigens auch in meiner Canon-Kamera verwende.

Die ATI Radeon Grafikkarte (onBoard) ist auch ganz nett, nur brauche ich sie in diesem Fall nicht, da es nur eine Textkonsole installiert ist.

Über die onBoard-Netzwerkkarte hängt der Rechner per Kabel am LAN. WLAN wäre sicherlich mit USB-Adapter ebenfalls möglich, jedoch ohne Vorteile in meinem Fall.

Auf dem Foto kannst Du Dir den Monitor und die  Tastatur wegdenken. Den kleinen Rechner kannst Du dann überall in der kleinsten Nische verstauen. Er ist absolut lautlos.
Nur falls er mal nicht booten sollte, brauchst Du einen Monitor, um mal zu schauen was los ist.

Aufgerüstet auf 2 GB RAM und einer USB-SD-Platte, kann der kleine und feine Rechner auch als MP3- oder Film-Server eine gute Figur machen.

 

 

Zentrale FHZ 1300 PC

Zentrale FHZ 1300 PC

Über diese Zentrale werden alle Daten vom FHT-System bzw. dem FS20-System per Funk eingesammelt (quasi mitprotokolliert) und an die Software FHEM übergeben.

Das ist quasi das wichtige Empfangsteil, damit die Visualisierung von statten gehen kann.

Das setzen von neuen Werten über die Software ist mit diesem System ebenfalls möglich.

Die FHZ 1300 wird ebenfalls per USB mit dem PC verbunden. Hierüber erfolgt auch die Spannungsversorgung.

Mitgeliefert wird eine einfache Windowssoftware, welche ich jedoch nicht verwende.

Ganz oben im Foto sieht man die Zentrale eingestöpselt und im Betrieb.

Die Kosten belaufen sich bei Conrad (Stand 18.10.2013) auf 109,- €.

Funk-Temperaturmessung TL-500

TL-500 Funk-System

Mit dem Funk-System TL-500 von Arexx ist es möglich, Temperaturmessungen durch zuführen und an den Datenlogger BS-500 zu senden. Dieser ist per USB mit dem PC verbunden und überträgt die Daten an eine Datenbank. Mit der Zusatzsoftware RRD-Tools können aus der Datenbank Diagramme erzeugt werden.

Diese binde ich in eine HTML-Seite ein, welche ich mir im LAN in einem Browser anschauen kann.


Im Foto oben kannst Du den angeschlossenen Datenlogger (BS-500) sehen. Durch den Anschluss an USB wird keine weitere Stromquelle benötigt, WENN der PC permanent online bleibt. Im Offlinebetrieb kann der BS-500 über eine externe Spannungsquelle Daten in seinen 2 MB Flashspeicher zwischenspeichern. Dort haben dann je nach Anzahl Senoren die Daten von mehreren Tagen oder sogar Wochen Platz, welche dann übertragen werden, wenn das USB-Kabel eingesteckt wird.

Ich betreibe das Gerät permanent online.

Kosten bei Conrad (Stand 18.10.2013) 82,95 € als dreiteiliges Sets. Der Empfänger BS-510 und 2 Sensoren zur Temperaturmessung (-30°C - +80°C).

Zur Website des Herstellers Arexx.